IT Sicherheitsnews - aktuell
wichtige und weltweit stündlich aktualisierte Meldungen rund um die IT Sicherheit
Deutsche Nachrichten vom Computer Emergency Response Team (CERT) des Rechenzentrums (RUS) der Universität Stuttgart sowie von SecurityFocus (englisch).
RUS-CERT Ticker
[Microsoft/Windows] Microsoft stellt Patches für insgesamt acht Schwachstellen bereit
- Im Rahmen seines Security Bulletin Summary for January 2012 stellt
Microsoft Patches für insgesamt acht Schwachstellen bereit. Die
Schwachstellen betreffen den Windows Kernel, den Windows Object
Packager, das Windows Client/Server Run-time Subsystem, die Windows
SSL/TLS-Implementierung, Windows Media und die AntiXSS Library. Die
Schwachstellen ermöglichen zum Teil die Ausführung beliebigen
Programmcodes auf dem beherbergenden System, weshalb die rasche
Installation der entsprechenden Aktualisierungen empfohlen wird.
[Microsoft/Windows] Microsoft stellt Patches für insgesamt 19 Schwachstellen bereit
- Im Rahmen seines Security Bulletin Summary for December 2011 stellt
Microsoft Patches für insgesamt 19 Schwachstellen bereit. Die
Schwachstellen betreffen den Windows Kernel, die Windows Kernel-Mode
Treiber, die Time Component (via ActiveX), Windows Media, Word, Office
IME (Chinese), Publisher, OLE, PowerPoint, Active Directory, Excel, das
Windows Client/Server Run-time Subsystem sowie den Internet Explorer.
Die Schwachstellen ermöglichen zum Teil die Ausführung beliebigen
Programmcodes auf dem beherbergenden System, weshalb die rasche
Installation der bereitgestellten Updates empfohlen wird.
[Unixoid/bind9] Schwachstelle in der DNS-Software Bind 9
- Eine Schwachstelle in der DNS-Server-Software BIND 9 kann von einem
Angreifer dazu ausgenutzt werden, einen betroffenen Server (named) in
einen unbenutzbaren Zustand zu versetzen oder zum Absturz zu bringen.
Der Fehler tritt bei der Verarbeitung rekursiver Anfragen auf. Derzeit
ist jedoch noch unbekannt, welche Mechanismen ihm im Detail zugrunde
liegen. Der Softwarehersteller ISC stellt zunächst einen Patch bereit,
der die Auslösung des Fehlers verhindert und untersucht die Umstände
genauer, um zu einem späteren Zeitpunkt einen Patch zur Behebung der
Schwachstelle bereitstellen zu können. Es wird empfohlen, diesen Patch
zu installieren.
[Microsoft/Windows] Microsoft stellt Patches für insgesamt 25 Schwachstellen bereit
- Im Rahmen seines Security Bulletin Summary for October 2011 stellt
Microsoft Patches für insgesamt 23 Schwachstellen bereit. Die
Schwachstellen betreffen das .NET Framework und Microsoft Silverlight,
den Internet Explorer, Microsoft Active Accessibility, das Windows Media
Center, Windows Kernel-Mode-Treiber, das Microsoft Forefront Unified
Access Gateway, den Ancillary Function Treiber sowie den Host
Integration Server. Die Schwachstellen ermöglichen teilweise die
Ausführung beliebigen Programmcodes auf dem beherbergenden System,
weswegen die rasche Installation der bereitgestellten Aktualisierungen
empfohlen wird.
[Microsoft/Windows] Microsoft stellt Patches für insgesamt 15 Schwachstellen bereit
- Im Rahmen seines Security Bulletin Summary for September 2011 stellt
Microsoft Patches für insgesamt 15 Schwachstellen bereit. Die
Schwachstellen betreffen
den Microsoft Windows Internet Name Service (WINS),
die Display Panning CPL Extension (deskpan.dll), den Microsoft EAPHost
Authenticator Service, Microsoft Management Console (MMC), Folder
Redirection, den Japanese Input Method Editor (IME) und HyperTerminal,
Microsoft Excel
und Microsoft SharePoint. Da die Schwachstellen z.T. die Ausführung
beliebigen Programmcodes auf dem beherbergenden System ermöglichen, wird
die rasche Installation der Patches empfohlen.
[Microsoft/Windows] Microsoft stellt Patches für insgesamt 22 Schwachstellen bereit
- Im Rahmen seines Security Bulletin Summary for August 2011 stellt Microsoft
Patches für insgesamt 22 Schwachstellen bereit. Die Schwachstellen
betreffen den Internet Explorer, den DNS-Server, Active Directory,
Visio, Remote Desktop Web Access, den Remote Access Service NDISTAPI
Treiber, das Client/Server Run-time Subsystem, den Windows TCP/IP Stack,
die Routinen zur Implementierung des Remote Desktop Protocol (RDP),
Microsoft Chart Control, den Microsoft Report Viewer und das .NET
Framework. Die Schwachstellen ermöglichen zum Teil die Ausführung
beliebigen Programmcodes auf dem beherbergenden Rechnersystem, weshalb
die rasche Installation der Patches empfohlen wird.
[Microsoft/Windows] Microsoft stellt Patches für insgesamt 22 Schwachstellen bereit
- Im Rahmen seines Security Bulletin Summary for July 2011 stellt
Microsoft Patches für insgesamt 22 Schwachstellen bereit. Die
Schwachstellen betreffen den Windows Bluetooth Stack, die
Kernel-Mode-Treiber, das Client/Server Run-time Subsystem sowie
Microsoft Visio und ermöglichen einem Angreifer zum Teil die Ausführung
beliebigen Programmcodes auf dem beherbergenden System. Es wird
empfohlen, die entsprechenden Updates rasch zu installieren.
[Unixoid/bind9] Schwachstellen in der DNS-Software BIND 9
- Zwei Schwachstellen in der DNS-Server-Software BIND 9 können von einem
Angreifer dazu ausgenutzt werden, einen betroffenen Server
(named) in einen unbenutzbaren Zustand zu versetzen oder
zum Absturz zu bringen. Zur erfolgreichen Ausnutzung der Schwachstellen
muss ein Angreifer in der Lage sein, eine DNS-Anfrage an einen
betroffenen Server zu senden. Bei einer der Schwachstellen ist dabei
unerheblich, ob die
Verarbeitung der Anfrage authoritativ oder rekursiv erfolgt. Die zweite
Schwachstelle tritt nur auf, wenn der Server rekursiv arbeitet,
Response Policy Zones (RPZ) verarbeitet und dafür eine entsprechende
Konfiguration besitzt.
[Microsoft/Windows] Windows stellt Patches für insgesamt 34 Schwachstellen bereit
- Im Rahmen seines Microsoft Security Bulletin Summary for June
2011 stellt Microsoft Patches für insgesamt 34 Schwachstellen
bereit. Die Schwachstellen betreffen Microsoft Windows Object Linking
and Embedding (OLE) Automation, das .NET Framework und Microsoft
Silverlight, dem Microsoft Forefront Threat Management Gateway (TMG)
2010 Client, Kernel-Mode Treibern, den Distributed File System (DFS),
den SMB Client, den SMB Server, den Internet Explorer, die
Microsoft-Implementierung der Vector Markup Language und MHTML,
Microsoft Excel, dem Ancillary Function Treiber (Treiber für zusätzliche
Funktionen, AFD), Hyper-V, den XML Editor und das Active Directory
Certificate Services Web Enrollment (AD Zertifikatsdienste). Die
Schwachstellen ermöglichen einem Angreifer z.T. die Ausführung
beliebigen Programmcodes auf dem beherbergenden System. Es wird daher
empfohlen, die Updates raschest möglich zu installieren.
[Unixoid/bind9] Schwachstelle in der DNS-Software BIND 9
- Eine Schwachstelle in der DNS-Server-Software BIND 9 kann von einem
Angreifer dazu ausgenutzt werden, einen betroffenen Server
(named) in einen unbenutzbaren Zustand zu versetzen oder
zum Absturz zu bringen. Der Fehler tritt bei der Verarbeitung grosser
Resource Record Sets, Resource Record Signaturen oder großer
Datenmengen, die beim negative caching gespeichert werden, auf.
Da zur Ausnutzung der Schwachstelle ein betroffener DNS-Server zur
Erzeugung von Anfragen veranlasst werden muss, sind offene Resolvers
besonders anfällig gegen Angriffe.
RUS-CERT: Externe Links
[Windows/Skype] Schwachstelle im Skype-Client
- Eine Schwachstelle im Skype Client 5.5 ermöglicht es einem Angreifer,
das Skype-Konto eines betroffenen Benutzers unter seine Kontrolle zu
bringen. Durch einen Entwurfsfehler werden bei der Benutzung der
Facebook-Pinnwand- oder Kommentarfunktion die Sitzungsdaten für Dritte
sichtbar, so dass das Konto des Benutzers übernommen werden kann. Die
Schwachstelle wurde durch die neue Version, die diese
Facebook-Funktionen erstmals anbietet, neu eingeführt. (Secalert.net)
[Google/Android] Schwachstelle im Smartphonebetriebsystem Android
- Verschiedene Applikationen für das Smartphonebetriebssystem Android
senden Authentifizierungsdaten (AutheToken), die das
Telefon bei der Anmeldung beim Google-Server erhalten hat, in
un- oder nicht individuell verschlüsselten (alle Teilnehmer verwenden
denselben Schlüssel) im Klartext. Dies erlaubt Dritten das Token
abzufangen und mit seiner Hilfe auf alle persönlichen Daten, die über
die Google-API verfügbar sind zugreifen. Siehe hierzu auch Catching
AuthTokens in the Wild The Insecurity of Google's ClientLogin
Protocol des Instituts für Medieninformatik der Universität Ulm. (heise)
[Google/Android] Android-Malware bestellt kostenpflichtige Dienste per SMS
- Malware auf Mobiltelefonen ist bereits seit einiger Zeit bekannt, die
technische Ausgreiftheit und der Trickreichtum bei ihrer Verbreitung
wachsen jedoch unaufhörlich. Eine ganze Reihe von Schädlingen
verbreitet sich ungeniert über Googles Appstore und zeigt so nebenbei
wieder einmal das grundlegende Sicherheitsproblem dieses
Marketinginstrumentes. Aktuelle Malware zielt auf Smartphone-Nutzer,
die sich in chinesischen Netzen aufhalten. Sie sendet heimlich
Nachrichten an Premium-SMS-Dienstleister und schließt dort Abonnements
ab. Um die Aktion zu verschleiern überwacht sie anschließend den
SMS-Eingang und löscht die Bestätigungsnachricht des Anbieters. Google
hat die bekannten Apps aus dem Store gelöscht, allerdings ist unbekannt,
wie lange dies gedauert hat. (heise)
[Kryptologie] Revocation doesn't work
- Adam Langley beschreibt, wie verschiedene Browser mit Certificate Revocation Lists (CRLs) umgehen und warum sie nicht funktionieren: entweder die SSL-Zertifikate funktionieren nicht wenn der CRL Server nicht erreichbar ist, oder ein Man-in-the-middle-Angriff kann die CRL umgehen indem er vortäuscht, der Server sei nicht erreichbar.
[OpenBSD/IPsec] Hintertüren im IPsec-Stack?
- Theo de Raadt schreibt in der OpenBSD-Tech-Mailingliste, Hinweise
erhalten zu haben, dass verschiedene ehemalige Entwickler des
IPsec-Stacks für OpenBSD zwischen 2000 und 2001 von
US-Regierungsbehörden Geld erhalten haben, Hintertüren in die Implementierung
einzubauen. Nachdem die OpenBSD-Implementierung die erste freie
IPsec-Implementierung war, fand deren Code weite Verbreitung.
Er schreibt weiter, dass er diesen Hinweis zwar von einer ihm persönlich
bekannten Person erhalten hat, sich aber nicht an irgendwelchen
Verschwörungstheorien diesbezüglich beteiligen will. Er empfiehlt
jedoch allen Entwicklern, die entsprechenden Code verwenden, diesen auf
entsprechende Anzeichen zu untersuchen.
[Exploits] Packet Storm überarbeitet Webseite
- Das IT-Sicherheitsportal Packet Storm hat seinen Webauftritt
überarbeitet und bietet gemäß dem Grundsatz der Full Disclosure
leichten Zugriff auf archivierte Sicherheitsadvisories, Exploits,
Whitepapers, Sicherheitswerkzeuge und Nachrichten aus dem Umfeld der
IT-Sicherheit.
[BSI/Cloud Computing] BSI stellt Eckpunktepapier zur Informationssicherheit beim Cloud Computing zur Diskussion
- Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat ein
Eckpunktepapier zur IT-Sicherheit beim Cloud Computing veröffentlicht und
zur Diskussion gestellt. Dabei wird besonders das Thema IT-Sicherheit
in Public Clouds beleuchtet. Interessierte können bis zum 3. Januar
2011 Kommentare zum Papier abgeben, die entweder direkt ans BSI
geschickt (cloudsecurity@bsi.bund.de) oder in ein XING-Forum
des BSI gestellt werden können.
[MS/Windows] Google gibt Windows den Laufpass
- Nachdem bei Google im Februar durch Lücken im Internet Explorer einen
Einbruch stattfand, will der Suchmaschinengigant Microsoft Windows jetzt nur noch mit
spezieller Genehmigung als Betriebssystem auf PCs von Mitarbeitern
zulassen. (heise) (2010-06-01)
[IT-Gipfel] Deutschland-Zentrale gegen Botnetze geplant (heise)
- Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Verband
der deutschen Internetwirtschaft (eco) wollen eine Zentrale aufbauen,
die Internetnutzer, deren Systeme als bot-infiziert erkannt wurden,
informieren. Das Projekt wird auf dem derzeit in Stuttgart
stattfindenden IT-Gipfel vorgestellt.
[DV-Recht] Neues Datenschutzrecht kollidiert mit IT-Outsourcing (CIO)
- Kaum ein Vertrag zum IT-Outsourcing erfüllt die neuen
Zehn-Punkte-Vorgaben des gerade novellierten Datenschutzgesetzes. Auch
Altverträge sind betroffen Strafen bis zu 300.000 Euro drohen.
(CIO)
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