Syndicat

    syndicat  »  Aktuell  »  IEC BB World

Syndicat beim IEC Broadband World Forum - Paris

Syndicat als Teilnehmer am globalen Engineering-Forum für Breitband-Technik vom IEC

Vom 9.-12. Oktober fand in Paris die vom IEC (International Engineering Consortium - der bekannten globalen Organisation für Ingeneurwesen und technische Standardisierungen) das weltweite Forum für Netzwerk-Breitbandtechnologien - mit Fachvorträgen, Panels und einer kleinen (aber feinen) Herstellermesse statt.

Als offizieller Teilnehmer besuchte Syndicat die Konferenz mit einer angeschlossenen Hersteller-Messe für Breitband-Technologien - mit Technik und Komponenten für Telcos, Internet-Provider, Mobilfunkanbieter und spezialisierte Breitbandanbieter. Ca. 70 Aussteller aus aller Welt zeigten insbesondere die Internetzuganstechnik der nächsten und übernächsten Generation und welche Veränderungen diese für das Internet wie auch dessen Benutzer weltweit mit sich bringt, welche Wege es geht und wieviele neue Möglichkeiten für unsere Kunden und uns sich demnächst eröffnen werden.

für unsere Kunden
Für unsere Kunden wie unsere weitere Produktentwicklung haben wir viele gute neue Geschäftskontakte anbahnen, neue Produkte sichten und neueste / zukünftige Technologien an der "Entwicklungsbasis" sehen wie darüber diskutieren können. Auch war es uns wichtig zu schauen, welche Anebote, Standards und Produkte für unsere Kunden interessant sein können - wie Sie weiter Ihre Wettberwerbsvorteile mit Zukunftstrends erhalten und ausbauen können.

Nicht zuletzt ist unsere Kunden-Beratung (IT Consulting) für viele unserer Kunden ein gern genutzter Service - nur mit uns erfolgreiche Kunden bleiben gern und dauerhaft unsere Kunden.

Triple-Play und Internet2
Unter den derzeit unter den Anbietern als wohl am wichtigsten gehandelten Thememen läuft "Triple-Play" - die immer transparentere Verschmelzung aus Internet, Telefonie und Content (wie TV-Anschluß, Filme/Video on demand usw.) auf eine vereinheitlichte - durchweg IP-basierte Plattform (dem "Hausanschluß") - wie auch "Internet2" - wobei damit weniger eine tatsächlich "neue Version" des Internet o. IP-Protokolles wie das zukünftige IPv6 (bisher IPv4) gemeint ist, sondern vorrangig die Art, wie wir bzw. die Menschen das Internet heute und in Zukunft nutzen / daran teilnehmen. Während bisher der "typische" Endbenutzer-Internetzuang eine relativ - vpr allem im Rückkanal - schmalbandige Punkt-zu-Punkt Einwahlverbindung in ein Providernetz als "Auffahrt zur Datenstrasse dient" sollen und werden bald die Menschen wie deren Geräte netzwerkfähig selbst "Teil des Internets" sein - ähnlich wie man dies z.B. heute mit Bluetooth kennt, über das man ein Personal Area Network am Körper (zur Vernetzung verschiedener einzelner Komponenten und elektronischen Gerätschaften) aufbaut, wird dieses Netz aus spezialisierten Einzelgeräten eben selbst wieder Internet sein.

Der Trend geht dabei auch weg vom typischen Internetnutzer mit PC auf dem Heimschreibtisch hin zu kleinen - oft portablen - sehr spezialisierten Appliances für die verschiedensten Zwecke.

Auf der anderen Seite wollen die Menschen weg von festem vorgefertigtem Content (Inhalten) zu eigens erstellten, gemachten, aufgezeichneten Inhalten was damit auch die Rolle z.B. von Fernsehen und Radio über IPTV sehr stark verändern wird.

Syndicat möchte schon heute diesen Trends entgeggenkommen und bietet seinen Kunden freie Beratungen an, wie bestehende Dienste auf diese neuen Verhältnisse "modernisiert" oder darauf vorbereitet werden können sowie neue Kommunikationsstrukturen schon in der Planunsphase auf eine langfristig wirkende Konzeption hin ausgelegt werden - wie die neuen Anforderunen im Detail aussehen - wie man diese für seine Zwecke erfolgreich einsetzt.


So zeigte der Großteil der Hersteller typische Triple-Play Angebote wie IPTV ("Internetfernsehen"), moderne leistungsfähiges VoIP ("Internet-Telefonie"), welches qualitativ wie in Stabilität der bisherigen Telefonie nicht nur gleich kommt, sondern noch bessere Qualitäten zeigt.

WIMAX alias 4G - die nächste Generation des mobilen Internets?
Jeder kennt heute eigentlich WLAN - viele haben auch ein eigenes WLAN daheim und wissen die Vorzüge der "fehlenden Kabel" zu schätzen. Wie wärs aber mit WLAN auch außer Haus? In der Stadt, auf dem Land oder gar in entlegeneren ländlichen ebieten, wo techn. bisher nicht mal DSL mölich ist? Surfen mit z.B. 128 MBit im Wald oder am See? Die den WLAN-Standard entlehnte neue und leistunsfähigere Wireless-Variante lautet WIMAX (Standard 802.16), die derzeit in der Variante "2005" (802.16d - Festpunkt-Verbindungen), mir der z.B. - an der "letzten Meile" der Telekom in Deutschland vorbei - ein Haus-Anschluß fest montiert werden kann, über den man Telefon, Internet und TV bekommt. In vielen europäischen Landern ist man gerade mit der vergabe von Frequenzen beschäftigt, während sich in Deutschland nicht nur Telekom & Co. gegen diese Technik "wehrt", da man erst vor kurzem ja hundert Mrd. Euro an Lizenzen dem Staat bezahlt hat - der UMTS Ausbau erst jetzt in Richtung SM-Abdeckung kommt und - ohne die Lizenzkosten nur annähernd eingegspielt - oder gar noch Geld mit UMTS verdient zu haben, ist UMTS wohl schon wieder veraltet.

UMTS eignet sich zwar für typische Telefonie-Dienste, aber nur sehr beschränkt für Internet-Vernetzung - das macht das Surfen per UMTS überaus teuer (ca. 5 EUR / MB) während WIMAX bereits selbst durchweg auf die Internettechnologie ausgerichtet und konzipiert wurde - wo schon heute Anbieter das MB für unter 0,50 EUR anbieten können. In einer UMTS Zelle ist die Bandbreite für alle Benutzer sehr beschränkt - weshalb die Bandbreite mit zunehmender Nutzerzahl in der Zelle rapide absinkt, während WIMAX aufgrund breiterer Frequenzbänder u.a. Technologien dieses Problem so nicht kennt. Schon deshalb können die UMTS-Anbieter auch mittelfristig keine spürbaren Preissenkungen auf das übertragene MB mehr erreichen - dabei wächst gerade in der Massen-Kommunikation durschnittlicher Internetnutzer der Bandbreitenbedarf von Monat zu Monat - wer aber will heute schon 5 EUR / MB bezahlen, wo man per DSL daheim bereits 3-5 GB und oft soar ein Vielfaches mehr (also 5.000 MB ~25.000 EUR !!!) im Monat "verbrät".

Während ein UMTS Chipsatz noch viele zig Euro kostet, werden WIMAX-Chipsätze bald für wenige Euro so billig sein, das diese in nahezu jedem elektronischen Gerät verbaut werden dürften, wo ein Netz Sinn machen kann. So soll u.a. auch die neue Playstation 2 Poratble bald mit WIMAX ausgerüstet sein, damit Spieler mobil weltweit gegen- und miteinander spielen können.

Warten wir ab, was die EU dazu sagt und hoffen wir, das wir in Deutschland nicht noch "per esetz" als Kunde entmündigt werden, damit die übertriebenen UMTS-Lizenzgebühren esichert wieder reingeholt werden können. Dabei ist GSM-/Mobilfunk ("Handytelefonie") in Deutschland schon extrem teuer - nach dem Willen von T-Mobile & Co. auch weiterhin und noch mehr per Gesetz.


was ist WIMAX? bei Wikipedia

V-DSL Breitband - "Deutsche Verhältnisse"
A-DSL kennen wir heute alle als "T-DSL" (Telekom-DSL), danach kommen schon ADSL2 und ADSL2+ DSL-Standards - je schneller und leistungsfähiger. Ein genereller Generationenwechsel aber kommt wohl spätestens mit V-DSL - einem Standard, der auf Kupfer wie auf Glasfaserleitungen "echtes" Breitband-Feeling (man fühlt sich endlich wirklich auf der ja so viel beschworenen "auf der Datenautobahn") aufkommen lässt. Während die erste Stufe noch auf herkömmliches Kupfer setzt, setzt V-DSL aber gerade bei noch höheren Bandbreiten auf Glasfasertechnik. Während man in anderen Ländern nach und nach von den Kernpunkten ausgehend - der Umbau ist ja aufwendig und teuer - z.B. in Städten (also "Metropolitan-Networks") von Kupfer auf Glasfaser umrüstet - für später auch schon an die letzte Meile auf Glasfaser denkt, reisst die Telekom die in den 90ern - die u.a. für teure Steuermillionen gerade im Osten (hier im Eichsfeld u.a. auch sehr intensiv) als OPAL Glasfasernetz verlegten Lichtwellenleiter - wiederum für teures Geld von Aktionären und (mich würde es nicht wundern) sicher auch hie und da über steuerfinanzierte Zuschüsse - aus der Erde und legt das angeblich "moderne" Kupfer rein, weil die Telekom es angeblich nicht "gebacken" bekam, die LWL-Technik für irgend welche breitbandigen Zugänge wie V-DSL (was es ja techn. so schon eine ganze Weile gibt) nutzbar zu machen. Auch auf der Herstellermesse zeigten die namhaften hersteller wie HUAWEI, Pirelli - ja sogar SIEMENS DSLAMS und DSLAM-Ausstattunen (ein DSLAM ist die "DSL-Einwahl-Gegenstelle" im Telefonnetz bzw. an der Vermittlungstechnik der auf seiten der Telefonanbieter angeschlossene "DSL-Splitter" über den man das Internet bzw. Providernetz erreicht. In Deutschland stellt fast flächendeckend allein die Telekom diese DSLAMs und wählt diese demnach auch selbst allein aus - bestimmt damit, welche Technologien "möglich" bzw. "unmöglich" sind. Was alles "möglich" wäre und auch andernorts ist, war ebenfalls auf der WBBF zu sehen).

Dabei munkeln andere, das die Telekom hier nur weiter auf die Quasi-Monopolstellung der letzten Meile bei LWL-Hausanschlüssen setzte, weil die Regulierungsbehörde / Kartellbehörden die Höchstpreise je Minute für die letzte Meile nur auf Kupferkabel festlegte (die LWL-Anschlüsse machte die Teöekom einfach fast doppelt so teuer, was jeden Wettbewerb unmöglich macht, weil sie die selbst billiger anbieten) - das ist wohl auch der rund, warum wir hier Alternativanbieter wie Arcor u.a. nicht bekommen - die T bis heute der einzige kabelgebundene
Telefonanschlußanbieter geblieben ist.

Die sicher auch Ihnen bekannte deutsche Fa. AVM zeigte z.B. die neuen FritzBox! V-DSL Modems mit 128 MB/s (!!) Geschwindigkeit, während man heute in Deutschland das 16 MB/s Telekom-DSL (z.B. T-Online, 1&1 u.a.) als das Non Plus Ultra feiert.

wie es wohl für uns in Deutschland weiter geht?...
Zudem ist LWL-Technik ja so leistungsfähig, das bereits schon jetzt und vor Jahren (eine verfügbare Breitbandtechnik auf LWL vorrausgesetzt) Wettbewerber eigene, sicher viel ünstigere Telefonieangebote hätte leicht bauen und anbieten können - was die T sicher so nicht noch begünstigen wollte. So musste ich mich auch selbst noch bis 2004 jahrelang mit dem "langsamen" ISDN im teuersten Minutentakt "herunquälen" weil die T es schaffte, das die Regulierunsbehörden die ISDN-Flatrates einfach "verbot".

Also werden wir als deutsche Bürger sicher noch einige Durststrecken in Bezug auf Internet-Breitbandtechnik hinnehmen müssen, damit die arme Telekom - und nun auch die noch ärmeren Mobilfunkanbieter wie T-Mobile, Vodafone & Co. nicht gleich pleite gehen müssen.... Da haben wir sicher alle Verständnis für uns bezahlen gerne jeden Monat unsere Telefonrechnungen mit Höchstpreisen für Kommunikationsdienste - wir leben nicht umsonst in einem der Staaten mit den "höchstentwickelten" Kommunikations-Infrastrukturen. Warum schaffen wir nicht einfach noch eine "Telekom-Steuer" - wo wir doch ern bereits sind schon heute oft mehrere hundert Euro für ein paar "lumpige Telefonate" im Monat zu bezahlen?

Der Begriff "Triple-Play" ist Deutschen vielleicht neu - dafür kennen wir ja nun seit kurzem das neue "3DSL" von einem namhaften Anbieter. Warum eigentlich stellen deutsche Firmen die ja eigentlich internationalen Standards bzw. deren offizielle Bezeichnungen nicht, sondern basteln sich eigene? Ich kenne viele Internetnutzer, die nicht wissen, was ADSL sind - TDSL aber ist ein nahezu jedem bekannter "Standard". ADSL2 o. ADSL2+ kennt auch kaum jemand. Auch im Handybereich sieht es ähnlich aus, Begriffe und Standards wie GSM, 3G usw. kennt man selten oder ledilich als "GPRS".


Was ist VDSL? bei Wikipedia

IEC Broadband World Forum Europe - Paris unsere Messe Info zu dieser Veranstaltung
 
 

Syndicat IT & Internet - Goßlerstraße 34 - 373073 Göttingen - DE